Lustprobleme

Das Gefühl der sexuellen Lust entsteht im Gehirn zur Folge von positiven Gedanken, Phantasien und Eindrücken.


Ein Problem, das in fast allen Beziehungen vorkommt, ist das der eine Partner mehr Lust hat als der andere. Manchmal ist der Unterschied so gross, dass das Problem für die Paare sehr belastend empfunden wird. Lust ist der eigentliche Motor für sexuelle Aktivität. Wenn dieser Motor aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert, kann das in vielen Beziehungen Probleme machen. Es kommt nicht zu sexuellen Begegnungen oder aber sie finden ohne Verlangen statt. Wenn zwei Menschen zusammen leben, ist es unmöglich, dass beide immer gleich viel Lust haben. In neuen leidenschaftlichen Beziehungen ist das Bedüfnins nach Nähe und Sex meist sehr stark. Aber wenn diese Leidenschaft nach einiger Zeit nachlässt, und die Beziehung mehr alltäglich wird, kommt es oft vor, dass ein Partner weniger sexuelle Lust als der andre hat, was manchmal zu einem grossen Problem in der Beziehung wird. Stress im Beruf, familiäre oder finanzielle Probleme können zu fehlender Lust auf Sex führen, genauso wie auch gesundheitliche Beeinträchtigungen, Krisen wie Arbeitslosigkeit, Trauer, Ängste und psychische Anstrengungen. Meist sind es verschiedene Ursachen, die zu sexueller Lustlosigkeit führen. Manchmal ist es schwer dieses Problem ohne Hilfe von aussen zu lösen.

Die Nahrung für sexuelle Lust besteht aus Verlangen, Sinnlichkeit, Phantasien und Erinnerungen.


Kommunikationsprobleme


Viele Studien zeigen, dass die Qualität der Beziehung der wichtigste Faktor für eine positive Sexualität ist. Wenn Paare eine gute Kommunikation und Interaktion haben, können sie meist sexuelle Probleme überwinden. Gespräche über die eigene Sexualität sind nicht leicht, Missverständnisse treten oft auf und können manchmal dazu führen, dass der eine Partner sich gekränkt fühlt.

Orgasmusprobleme


Der Orgasmus ist der absolute Höhepunkt sexueller aktivität, entweder allein oder zusammen mit einem oder mehreren Partnern. Er wird oft sehr unterschiedlich beschrieben. Kurz vor dem Orgasmus steigert sich die Durchblutung der Geschlechtsorgane bis zum Maximum, während des Höhepunkts kommt es im Genitalbereich zu rhythmischen unwillkürlichen Muskelkontraktionen, in denen sich die sexuelle Spannung entlädt. Anschließend erfolgt meist eine Entspannung des Genitalbereichs, oft auch des gesamten Körpers. Neben den körperlichen Reaktionen äußert sich der Orgasmus in einem oftmals als angenehm empfundenen individuellen Erlebnis des Rausches und der Überwältigung. Die Intensität und Erlebnistiefe kann sich von Mal zu Mal und von Mensch zu Mensch unterscheiden, sie lässt sich durch mentale oder körperliche Stimuli beeinflussen.
Manche Menschen, besonders Frauen, haben manchmal aus unterschiedlichen Gründen sehr schwer, diesen Zustand zu erreichen. Viele Frauen berichten, dass sie während des eigentlichen Geschlechtsverkehrs nie einen Orgasmus erreichen, sondern sie brauchen eine Stimulierung der Klitoris, um entweder vor, während och nach dem Geschlechtsverkehr einen Orgasmus zu erreichen. Orgasmusprobleme haben fast nie physiologische Ursachen, sondern sin doft eine Folge von vielen verschiedenen Faktoren in der Beziehung und/oder Probleme mit dem Selbstbild. Orgasmusprobleme können auch Nebenwirkungen von verschiedenen Arzneimitteln sein, wie z.B. Mittel gegen Depressionen.

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr


Sex soll nicht weh tun. Für einen grossen Teil junger Frauen sind Schmerzen beim Geschlechtsverkehr Alltag, manchmal nur für eine kürzere Zeit, wie z.B. bei einer Pilzentzündung, manchmal über Jahre bei einer Vestibulitis. Vulvavestibulitis wird oft als brennender Schmerz im Scheideneingang beschrieben. Dieser Schmerz komt bei sehr leichter Berührung am Scheideneingang, und führt dazu, dass diese Frauen keinen Verkehr haben können. Bei einer gynäkologischen Untersuchung bekommen sie oft gesagt, dass alles ganz normal aussieht, aber der Schmerz ist da.
Manche Frauen leiden auch an tieferen Schmerzen, die in der Gebärmutter und den Eierstöcken sitzen. Dieser Schmerz kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Eisprung, Verwachsungen, Endometriose oder Ähnliches. Wenn der Sex Schmerzen bereitet, kann das zu andren sexologischen Problemen führen, z.B. Lustprobleme.

Sexuelle Funktionsstörungen


Für manche Paare ist es sehr schwierig oder sogar unmöglich vaginalen Geschlechtsverkehr zu haben. Erektionsprobleme, oder vorzeitiger Samenerguss kommen in vielen Beziehungen vor. Erektionsprobleme können physiologische Ursachen haben, aber die Psychologie spielt auch eine sehr grosse Rolle. Das Gleiche gillt für vorzeitigen Samenerguss.
Als Vaginismus wird eine starke Empfindlichkeit des Scheideneinganges bei BerÜhrung oder Dehnung bezeichnet. Es kommt dabei zu einer muskulären Verkrampfung (Scheidenkrampf).
Die Ursachen für diesen Krampf können sehr unterschiedlich aussehen. Manche Frauen können nicht einmal Tampons benutzen.

Sexuelle Probleme bei anderen Erkrankungen oder Behinderungen


Fast alle chronische Erkrankungen und Behinderungen führen auch zu sexuellen Problemen. Dies Probleme können sehr verschieden aussehen, entweder wird die sexuelle Lust leidend oder aber die sexuelle Reaktion, manche Erkrankungen und Behinderungen können Probleme breiten, wenn es daran geht bequeme Stellungen zu finden.

Unklare sexuelle Orientierungen


Alle Menschen sind sich nicht ganz klar über ihre sexuelle Prientierung, ob Hetero-, Homo- oder Bisexuell?

Probleme mit gynäkologischer Untersuchung


Manche Frauen haben Probleme mit gynäkologischen Untersuchungen, die Gründe können dafür sehr unterschiedlich sein. Ich kann mit Untersuchungsübungen dabei helfen, dieses Problem zu überwinden.
Vissa kvinnor har svårt att göra en gynekologisk undersökning av olika anledningar. Jag kan hjälpa till med träning att göra det.

Andre sexologische Fragen


Manchmal ist es ratsam mit einem anderen Menschen zu diskutieren um Missverständnisse aus dem Wege zu räumen, ode rum sich über gewisse Dinge Klarheit zu verschaffen.